PM Stickoxid-Belastung: G6 will genaue Daten

PM Stickoxid-Belastung: G6 will genaue Daten

Gruppe fordert nähere Informationen zu Modellrechnungen des Umweltministeriums

 

Varel. Das Thema Stickstoff-Belastung erreicht jetzt auch die Vareler Politik. Nach einem Beitrag in der Nordwest-Zeitung vom 6. Februar haben die Ratsfrauen Sigrid Busch und Cordula Breitenfeldt (Gruppe G6) einen Antrag in den Stadtrat eingebracht. Darin fordern sie Aufklärung zum Stand der Stickstoff-Belastung in Varel.

„Die aktuelle Berichterstattung in der NWZ kann möglicherweise zu einer Verunsicherung in der Bevölkerung kommen, dem möchten wir vorbeugen“, erläutert Gruppensprecherin Sigrid Busch (Grüne) die Ratsinitiative. „Wir brauchen tiefergehende Informationen, um als Rats- bzw. Ausschussmitglied adäquat reagieren zu können“, ergänzt Gruppensprecherin Cordula Breitenfeldt (Einzelbewerberin).

Wie die NWZ berichtete, hat das Ministeriums eine Untersuchung in Auftrag geben, die auf der Grundlage von Modellrechnungen mögliche Belastungsschwerpunkte im Hinblick auf Feinstaub und Luftschadstoffe in niedersächsischen Städten definiert. Demnach wurde der südliche Bereich der Neuen Straße als Bereich ermittelt, der „näher untersucht“ werden müsse. Die Gruppe G6 hat daraufhin die Verwaltung beauftragt, den Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz durch einen Referenten des niedersächsischen Umweltministeriums über den aktuellen Stand der Untersuchungen zu informieren.

Die Gruppe G6 möchte insbesondere wissen, ob für Varel bereits reale Daten erhoben worden sind und welche Emissionen durch Tierhaltung im Bereich der Landwirtschaft, den Offroadverkehr landwirtschaftlicher Zugmaschinen, die Industrie, den Hausbrand, den Straßenverkehr und den Schienenverkehr in Varel entstehen. „Das Thema ist hochsensibel. Deshalb brauchen wir eine genaue Datengrundlage, um eine öffentliche Diskussion zu vermeiden, die auf unbestätigten Annahmen beruht“, so Sigrid Busch.

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